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Die Personalzeitung: Quo vadis?

Die Personalzeitung: Quo vadis?

Personalzeitung – Rondocom.ch

Die Personalzeitungen und die Mitarbeitermagazine der Schweizer Unternehmen haben sich den neuen Lesegewohnheiten angepasst und bestechen immer öfter durch ihre Aufmachung und einen gekonnten Mix aus Information und Unterhaltung.

Die Mitarbeiterzeitungen sind der starke Ankerpunkt in der Mitarbeiter-Kommunikation. Als Imageträger des Unternehmens spielen sie auch in der PR und im Marketing eine grosse Rolle. Durch die Personalzeitungen und -magazine werden emotionale Bezüge zum Unternehmen geschaffen wie dies sonst durch kein anderes Medium möglich ist.

Die Personalzeitung ist ein «tragbares Gut»

Eine Zeitung hält der Mitarbeitende in der Hand. Durch die Aufmachung, die Haptik, die Qualität der Bilder und Texte werden Unternehmenswerte transportiert, das Image gepflegt und die Unternehmenskultur gefördert.  Eine gut gemachte Personalzeitung lässt Wertschätzung für die Mitarbeitenden deutlich werden. Und wenn sich die Geschäftsleitung noch dazu persönlich zu Wort meldet, emotional und ehrlich, ist das Mitarbeitermagazin ein Kommunikationsmittel, das weit über die Unternehmensgrenzen hinaus wirkt.  Kein elektronisches Kommunikationsmittel schafft es bis heute, diese „persönliche Beziehung“ herzustellen; auch nicht die PDF-Ausgabe oder das E-Paper.

Die Pesonalzeitung wird oft von Profis gemacht

Über 50% der Mitarbeitermagazine und Personalzeitungen in den Schweizer Unternehmen erscheinen 4 bis 10 Mal pro Jahr und kosten pro Stück 4 – 10 Franken (Quelle: SVIK-Rating 2016). Die Redaktoren müssen sich auf die neuen Lesegewohnheiten einstellen: klare, einfache Titel, verringerter Textanteil, grössere Bilder, Farbigkeit, Hilfen für Schnell-Leser, Infografiken, ansprechendes Design, Inhaltsstruktur und Wiedererkennbarkeit.
Die internen Mitarbeiterpublikationen erreichen in der Schweiz oftmals einen Grad an Professionalität, der jenem von Kaufprodukten in nichts nachsteht. Das ist gut so, denn eine Pesonalzeitung soll nicht nur nach innen wirken, sondern auch von Kunden, Lieferanten und Medienschaffenden als Informationsquelle benutzt werden. Viele Unternehmen stellen bereits heute ihre Personalzeitung in digitalisierter Form ins Internet.  

Checkliste für Personalzeitungen

Mit untenstehender Checkliste können Sie einfach überprüfen, ob Ihre Personalzeitung die Breite der Ansprüche an ein modernes Mitarbeitermedium erfüllt.

Checkpunkt

Auf was ist zu achten

Themenauswahl

Breite der Themenauswahl, Vielfalt der Aspekte, Ausgewogenheit zwischen Managementthemen und mitarbeiterspezifischen Themen

Themenumsetzung

Gewichtung, zielgruppengerechte Aufbereitung, Nutzwert

Journalistische Qualität

Sprache, Textqualität, Leseanreize, Breite der Darstellungsformen

Meinungsspektrum

Statements von Mitarbeitenden, Zitate, Porträts, Umfragen

Dialoganreize und crossmediale Integration

Feedbackmöglichkeiten, Verweise auf Intranet, Social Collaboration

Cover

Gestaltung, Titelstory

Leserfreundlichkeit

Leserführung, Layout, Text-Bild-Verhältnis, Bildidee, Illustration, Grafik

Format und Papierqualität

Imagekongruenz sicher stellen

PDF / E-Paper

Device-unabhängige Versionen anbieten

Solange gelesen wird, wird auch gedruckt

Es scheint sich zu bewahrheiten: solange gelesen wird, wird gedruckt! Und solange gedruckt wird, wird es Mitarbeitermagazine und Personalzeitungen geben. Kein internes Medium kann das Image eines Unternehmens stärker beeinflussen als die Mitarbeiterpresse. Und der Imagefaktor ist heute eines der wenigen Alleinstellungsmerkmale für die Unternehmen.